

Kurzer Abriss der Geschichte
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| 1229 | Erste urkundliche Erwähnung der Stadt Wismar. |
| 1257 | Verlegung des Wohnsitzes von Fürst Johann von Mecklenburg nach Wismar (Wismar wird Residenzstadt bis 1358). |
| 1259 | Lübeck, Rostock und Wismar schließen einen Vertrag zur Sicherung ihrer Handelswege. Es beginnt Wismars Zugehörigkeit zur Hanse. |
| 1276 | Baubeginn der Stadtmauer, die später fünf Stadttore und 36 Wiekhäuser besaß. |
| 1339 | Vertrag mit Baumeister Johann Grote über Vollendung des Chores und den Bau der Marienkirche (um 1370 Fertigstellung des Langhauses). |
| 1380 | Der Name des Seeräubers Klaus Störtebeker taucht in einem städtischen Gerichtsbuch auf. |
| 1381 | Beginn des hochgotischen Neubaus am Chor von St. Nikolai (Abschluss 1485-87 mit der Errichtung des oberen Turmgeschosses). |
| 1404 | Beginn des hochgotischen Neubaus am Turm von St. Georgen (1478 Abschluss der Bauarbeiten am Langhaus). |
| 1524/25 | Einführung der Reformation in Wismar. |
| 1553/55 | Bau des Neuen Hauses des Fürstenhofs im Stil der Renaissance. |
| 1569 | Baubeginn des Schabbellhauses an der Schweinsbrücke. |
| 1580 | Bau der Wasserkunst auf dem Marktplatz. |
| 1632 | Einnahme der Stadt durch schwedische Truppen. |
| 1648 | Die „Stadt und Herrschaft Wismar“ fällt durch den Friedensschluss von Osnabrück an Schweden. |
| 1653 | Das Königlich-Schwedische Tribunal wird als oberster Gerichtshof für alle Besitzungen Schwedens auf deutschem Boden im Fürstenhof eingerichtet. |
| 1675 | Belagerung durch dänische, brandenburgische und kaiserliche Truppen. Wismar kapituliert. |
| 1672-1700 | Ausbau Wismars zur größten Festung Europas mit 18 Bastionen, 9 Ravelins und 2 Zitadellen sowie 700 Kanonen. Die Insel Walfisch erhält ein Fort. |
| 1690 | Bau des Provianthauses am heutigen Lindengarten. |
| 1700 | Bau des Zeughauses nach der Pulverturmexplosion (1699). |
| April 1716 | Schweden muss die Herrschaft über Wismar während des Nordischen Krieges den Hohen Nordischen Alliierten übergeben. |
| 1717 | Die Festungsanlagen werden auf Verlangen der Dänen geschliffen. Zitadellen, Bastionen und der Turm auf der Insel Walfisch werden gesprengt. |
| 1757 | Eroberung Wismars durch preußische Truppen im Siebenjährigen Krieg. |
| 1803 | In Malmö wird Wismar für 100 Jahre an das Großherzogtum Mecklenburg verpfändet. |
| 1817 | Neubau des Rathauses bis 1819 im Stil des Klassizismus nach Einsturz im Jahre 1807. |
| 1881 | Rudolph Karstadt eröffnet ein Tuch-, Manufaktur- und Konfektionsgeschäft in der Krämerstraße. |
| 1893 | Gründung der Podeus’schen Waggonbaufabrik. |
| 1903 | Das Königreich Schweden verzichtet nach Ablauf von 100 Jahren auf die Einlösung des Pfandes. Wismar wird endgültig dem Großherzogtum Mecklenburg eingegliedert. |
| 1906 | Bau der Straße nach Poel bis 1908. |
| 1908 | Gründung der Ingenieur-Akademie. |
| 1925 | Gründung der Niederdeutschen Bühne in Wismar. |
| 1941 | Gründung der Hanse-Werft an der Koggenoor. |
| 1945 | Das so genannte Gotische Viertel mit der Marienkirche als Mittelpunkt wird am 14./15. April durch den 12. und letzten Luftangriff im II. Weltkrieg zerstört. |
| 1946 | Gründung der Mathias-Thesen-Werft und Wiederaufnahme des Hafenbetriebes. |
| 1960 | Sprengung der durch den Krieg beschädigten Marienkirche, bis auf den Turm. |
| 1970 | Bau der Sport- und Mehrzweckhalle. |
| 1988 | Die Ingenieurhochschule erhält den Status einer Technischen Hochschule. |
| 1990 | Der Wiederaufbau der Georgenkirche beginnt. |
| 1993 | Besuch des schwedischen Königspaares. |
| 1993 | Einweihung der neu erbauten Seebrücke im Seebad Wendorf. |
| 1994 | Bau der „Kompaktwerft 2000“ mit Europas größtem überdachten Baudock bis 1997. |
| 1997 | Ansiedlung bedeutender Holz verarbeitender Großbetriebe auf dem Haffeld. |
| 2000 | Einweihung des Erlebnisbades „Wonnemar“. |
| 2001 | Das norwegische Chemiewerk Jackon beginnt mit der Produktion. |
| 2002 | Aufnahme der Altstädte Wismars und Stralsunds in die Welterbeliste der UNESCO. |
| 2003 | 100-Jahr-Feier der endgültigen Rückkehr Wismars zum Land Mecklenburg. |
zur Eröffnung am Donnerstag
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